Gefahren, Navigation, Kennzeichnung und Zustand des Pfades

 

Die Highlands in Scotland Mountains beinhalten nicht zu unterschätzende Risiken, wenn Sie nicht vertraut sind und wenn Sie nicht gut ausgerüstet sind. Das sich schnell ändernde Wetter, Regen und Wind können schnell zu Unterkühlung führen. Sich schnell nähernder Nebel, stark ansteigende Strömungen nach Regen oder Schneefall können manchmal dazu führen, dass eine geplante Wanderung abgebrochen werden muss. Im offenen Moor oder in den Bergen gibt es oft den ganzen Tag keine Möglichkeit, sich zu verstecken. Dies kann nicht nur ein physisches, sondern auch ein psychisches Problem bei schlechtem Wetter sein. Frustration und Müdigkeit sind die Folge. Auch Dehydration und niedriger Blutzucker können Sie in Schottland in ernsthafte Schwierigkeiten bringen.

 

In Schottland gibt es kein ausgebautes Wegenetz mit Markern. Oft geht man auf alten Wegen, die zu Zeiten des Clans als Weg benutzt wurden. Dies sind keine speziell angelegten Wanderwege, so dass die Wege oft nichts verlieren und gute Navigationsfähigkeiten erforderlich sind.

 

Das Wandern in Schottland auf eigene Gefahr erfordert aufgrund fehlender Beschilderungen und Wegweiser grundlegende Kenntnisse im Lesen von Karten. Auch der sichere Umgang mit dem Kompass ist unerlässlich. Mindestens eine Person der Gruppe sollte einschätzen können, wie viel Zeit Sie für eine bestimmte Distanz benötigen. In der freien Natur, fernab der Zivilisation Schottlands, ist es ratsam, mit einem örtlichen Wanderführer zu wandern, der die geografischen Bedingungen und Erfahrungen kennt.

 

Verhaltenskodex in der schottischen Natur:

 

- Brandgefahr vermeiden

- keine Lagerfeuer!

- Lassen Sie alle Tore und Türen in Schottland, wie Sie sie finden. Überwinde mit Toren und Leitern Zäune, Hecken und Mauern!

- Bleiben Sie auf den Wegen (vor allem auf einem bewirtschafteten Ackerland)!

- Lass die Felder und Maschinen so wie sie sind!

- Nehmen Sie Ihren Müll mit nach Hause und lassen Sie ihn nirgendwo in Schottland liegen.

- Helfen Sie, das Wasser sauber zu halten. Gießen Sie nichts in Wasser. Selbst wenn Sie den Ruf der Natur ausführen, sollten Sie einen Abstand von mindestens 50 m zu allen Gewässern einhalten. Das Trinkwasser wird teilweise direkt aus den Gebirgsbächen gewonnen.

- Schützen Sie wilde Tiere, Pflanzen und Bäume in Schottland. Pflücken Sie keine Blumen, stören Sie die Tiere nicht und vermeiden Sie Schäden an den Bäumen.

- Machen Sie keine unnötigen Geräusche!

 

Midges - die Schottishen Vampire

 

Die Midges sind kleine insektenähnliche Tiere mit großem Durst, denen man in den Sommermonaten in Schottland kaum entkommen kann. Sie greifen Wanderer vorzugsweise an windstillen, schattigen Orten an. Eine leichte Brise können sie aufgrund ihrer geringen Größe nicht aushalten. Und auch zu kaltem Zustand mögen sie nicht.

 

Leider gibt es kaum ein wirksames Mittel gegen die Mücken. Elektrische Repellentien sind nicht fit und auch chemische Keulen wie Autan, Zedan helfen nur bedingt. Die Schotten schwören auf Wandern und Trekking mit "Skin-so-Soft" von Avon, einer Feuchtigkeitscreme, die in allen Geschäften in Schottland erhältlich ist. Ein Moskitonetz für das Gesicht kann gute Dienste leisten. Dies ist der beste Ort in Schottland. Nur hier sind die Nähte eng genug, um die winzigen Vampire fernzuhalten. Die Midges-Saison in Schottland dauert je nach Wetterlage von Ende Juni bis Anfang September. Es gibt weniger betroffene Gebiete wie das zentrale Hochland und "kontaminierte" Gebiete wie den Westen Schottlands.

 

 

Wilde Schaafe und Vieh in Schottland

 

In Schottland, besonders in den Highlands, treffen Sie auf viele Greifvögel (Bussarde, Steinadler, Fischadler) sowie Auerhühner, Auerhähne und Schneehasen. In den Highlands leben riesige Herden von Hirschen sowie Schafe, die das häufigste Vieh in Schottland sind Schottland.

 

In der Jagdsaison (August bis Oktober) dürfen die Wege und Trails in Schottland nicht verlassen werden, um die Tiere nicht zu erschrecken und das eigene Risiko gering zu halten. Von Mitte April bis Ende Mai bringen die Schafe in Schottland ihre Lämmer zur Welt. In dieser Zeit sind Mutter und Welpen besonders störanfällig.

 

Das berühmte Hochlandrind mit seinen gebogenen Hörnern und dem zotteligen Fell wurde lange Zeit nur als Hobby gehalten. Währenddessen breiteten sich die phlegmatischen Zeitgenossen nach Schottland aus und beobachteten Wanderer mit stoischer Gelassenheit. Wenn Kälber in der Nähe sind, sollten Sie nicht zu nahe an den Tieren sein.

WANDERN IN

SCHOTTLAND